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Senkung der Mehrwertsteuer ab dem 01.07.2020

Senkung der Mehrwertsteuer ab dem 01.07.2020

Für alle Bürger Deutschlands ist der Stichtag am 01.07.2020 ein wichtiges Datum, denn an diesem Tag tritt die Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 16 Prozent in kraft. Das gilt vor allem auch für die Strom-, Gas-und Wasser-Zählerablesung, denn am 30.06.2020 müssen diese deutschlandweit abgelesen werden, um am Ende des Jahres eine korrekte Abrechnung erstellen zu können. Viele Menschen fragen sich nun, wie soll die Umsetzung funktionieren? In Deutschland heizen 18,4 Millionen der Haushalte mit Gas und insgesamt sind in Deutschland rund 51 Millionen Stromzähler installiert.

Warum Wasser-, Gas- und Stromzähler am 30.06.2020 abgelesen werden müssen

Senkung der Mehrwertsteuer ab dem 01.07.2020

Im Zuge der Corona-Krise hat die Koalition beschlossen, die Mehrwertsteuer zu senken, und zwar zum 1. Juli 2020 für ein halbes Jahr, also bis zum 31. Dezember 2020. Von diesem Schritt erhofft sie sich in Bezug auf die Binnennachfrage mehr Umsatz. Mehrwertsteuer wird in Deutschland dann fällig, wenn etwas gekauft wird. Die Sätze sind unterschiedlich. Bei 19 Prozent liegt aktuell noch der reguläre Satz, der ermäßigte beträgt sieben Prozent. Diese Steuersätze werden ab nächsten Monat auf 16 beziehungsweise fünf Prozent gesenkt. Für die Wasser-, Strom- und Gas-Zählerablesung gilt ab dem Stichtag 01.07.2020 der reduzierte Steuersatz von 16 Prozent. Damit aber die Abrechnung zum Ende des Jahres für Strom und Gas korrekt funktionieren kann, ist es am 30.06.2020 erforderlich, sämtliche Zähler dieser Bereiche abzulesen.

Wie soll die Umsetzung dessen funktionieren, fragen sich nun viele Bürger, denn in Deutschland heizen 18,4 Millionen Haushalte mit Gas. Insgesamt sind in Deutschland rund 51 Millionen Stromzähler installiert. Das klingt im ersten Augenblick nach viel Arbeit für die Mitarbeiter der Strom- und Gasanbieter, die deutschlandweit alle Haushalte aufsuchen müssten, um die Ablesungen realisieren zu können. Wer sich Sorgen darum macht, dass das nicht funktionieren könnte, kann jedoch beruhigt aufatmen, denn es gibt weitere Möglichkeiten, den Zählerstand von Strom und Gas ablesen und durchgeben zu können.

Strom- und Gas-Zählerablesung wegen Mehrwertsteuersenkung durchführen

Swen Sachse

Die meisten deutschen Bürger legen Wert darauf, dass ihr Strom- und Gasverbrauch am Ende jeden Jahres korrekt abgerechnet wird. Doch im Jahr 2020 führt die Corona-Pandemie in diesem Zusammenhang zu einer Besonderheit. Da im Frühling desselben Jahres viele Geschäfte und Unternehmen für einen längeren Zeitraum zwangsweise schließen mussten, um die Verbreitung des Coronavirus zu unterbinden, leiden viele an Umsatzeinbußen. Durch die Mehrwertsteuersenkung aber soll die deutsche Konjunktur wieder in Schwung kommen, so verspricht sich das die Regierung.

Dieser spezielle Umstand ist nun dafür verantwortlich, dass Strom- und Gaszähler deutschlandweit zweimal im Jahr abgelesen müssen, da ansonsten eine korrekte Abrechnung nicht möglich wäre. Um dazu einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten sind die Bürger und Bürgerinnen Deutschlands nun gefragt, selbst tätig zu werden. Sie müssen ihre Zählerstände deshalb rechtzeitig selber ablesen und an ihren Stromanbieter übermitteln. Dazu müssen sie aber wissen, wie es geht.

Gas- und Stromzählerstand richtig ablesen - wie soll die Umsetzung funktionieren zum Stichtag am 01.07.2020?

Stichtag 01.07.2020

Die Strom- und Gaszähler sind jeweils mit einer individuellen Zählernummer ausgestattet, mit der sie sich einem Verbraucher zuweisen lassen. Der Messstellenbetreiber vergibt sie. Zu finden ist sie auf der vorderen Seite des Zählers. Dort in der Nähe befindet sich außerdem ein Barcode. Alternativ dazu befindet sich die Zählernummer auf der aktuellen Stromabrechnung. Um den Zählerstand korrekt abzulesen, müssen auch alle vorstehenden Nullen mitangegeben werden.

Die Zahlen, die sich hinter dem Komma befinden, müssen jedoch nicht abgelesen und durchgegeben werden. Per gesetzlich verpflichtenden Abkürzungen wird die Zuordnung des Zählwerks durchgeführt. HT ist die Abkürzung für Hochtarif und bezeichnet den Verbrauch am Tag, während NT die Abkürzung für Niedertarif ist und den Verbrauch nachts beschreibt.

Drei Möglichkeiten, um den Zählerstand für Strom und Gas rechtzeitig zum Stichtag erfassen und übermitteln zu können

Senkung der Mehrwertsteuer ab dem 01.07.2020

Am einfachsten und komfortabelsten ist es, den Zählerstand für Strom und Gas mit dem Smartphone zu erfassen. Dazu muss auf dem Gerät ein QR-Code-Reader installiert sein. Dann kann der QR-Code gescannt werden, der sich auf der Ablesekarte befindet. Falls den Verbrauchern keine Ablesekarte vorliegt, können Sie den Zählerstand online auch manuell eingeben. Dazu müssen sie sich in ihr Kundenkonto einloggen und im Bereich "Zählerstand angeben" den aktuellen mitteilen und absenden. Wer sich nicht selbst zutraut, den Zählerstand von Strom und Gas zu übermitteln, kann dies auf eine alternative Art dennoch durchführen. Ablesekarten werden entweder per Post übermittelt oder vom Außendienst in den Briefkasten geworfen.

Hier kann nun der aktuelle Zählerstand eingetragen und per Post zurück an den Strombetreiber versandt werden oder eine Terminabsprache getroffen werden. Zum vereinbarten Termin erscheint dann ein Außendienstmitarbeiter vor Ort und liest den Strom- und/oder Gaszählerstand selbstständig ab.


Zählerstände für Strom und Gas rechtzeitig zum Stichtag am 01.07.2020 angeben, um Chaos auf der Abrechnung zu vermeiden

Senkung der Mehrwertsteuer ab dem 01.07.2020

Allen Verbrauchern von Strom und Gas ist daher angeraten, Ihre Zählerstände für Strom und Gas unbedingt rechtzeitig an ihren regionalen Versorger zu übermitteln, da es ansonsten zu Schwierigkeiten bei der Abrechnung Ende des Jahres kommen könnte. Um dieses Chaos zu vermeiden, dürfen die erforderlichen Angaben im eigenen Interesse nicht zu spät gemacht werden. Schließlich können die Verbraucher durch die Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 16 Prozent im Zuge der Corona-Krise bares Geld einsparen.

Somit kann der Verbraucher bei Strom,Gas und Wasser bis zu 100 € und mehr in diesen sechs Monaten sparen, sagt Swen Sachse Geschäftsführer von easywechseln24.de

Im Zuge der Corona-Krise hat die Regierungskoalition im Rahmen ihres Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets am 3.6.2020 verkündet, den Umsatzsteuersatz vom 1.7.2020 bis 31.12.2020 von 19 % auf 16 % bzw. von 7 % auf 5 % abzusenken.

Quelle: Bundesfinanzministerium

Strom-, Gas- und Wärmelieferungen

Gewichtung

Soweit der Ablesezeitraum nach dem jeweiligen Stichtag endet, wurde es bisher von der Finanzverwaltung nicht beanstandet, wenn die Leistung in eine vor und eine nach dem jeweiligen Stichtag ausgeführte Leistung aufgeteilt wird, soweit die Liefer- und Vertragsbedingungen dem nicht entgegen stehen. Die Aufteilung hat danach zeitanteilig zu erfolgen. Gegebenenfalls muss eine Gewichtung erfolgen (z. B. bei Wärmelieferung eine thermische Gewichtung).


Nachrichten

31.01.2023 13:30:02:
ERE RSS-Newsfeed von www.erneuerbareenergien.de

Kesseböhmer wird den größten Teil des produzierten Solarstroms direkt vor Ort nutzen. Ein weiteres Projekt ist bereits in Planung.

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31.01.2023 07:00:39:
SENS baut ein Megawatt Eigenverbrauchsanlage für den Metallverarbeiter Kesseböhmer

Trotz des stockenden Ausbaus schaffen die Parks eine leichte Steigerung. Die Nordsee liefert den Löwenanteil.

News von Erneuerbareenergien.de
30.01.2023 13:30:03:
2022: Offshore-Windparks liefern knapp 25 TWh grünen Strom

Dazu haben beide Unternehmen ein Joint Venture gegründet. Die fünf neuen Solarparks entstehen auf dem Gelände eines ehemaligen Braunkohletagebaus in Nordgriechenland. Weitere Projekte sollen folgen.

News von Erneuerbareenergien.de
30.01.2023 10:00:02:
RWE und PPC bauen 200 Megawatt Solarstromleistung in Griechenland auf

In der Steiermark und im Burgenland entstehen neue Solarparks. Diese werden mit bestehenden Windkraftanlagen kombiniert. Das bringt erhebliche Kostenvorteile und verstetigt die Netzeinspeisung.

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30.01.2023 09:41:00:
Goldbeck Solar und Imwind kombinieren zwei österreichische Windparks mit Solaranlagen

Petition für schnelle Vereinfachung der Gesetze für Solarbalkone / Fördermöglichkeiten in Städten und Ländern / Discounter-Angebote für Minikraftwerke. 

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28.01.2023 07:00:03:
Gute, günstige Solarbalkonanlagen – und vereinfachte Regularien

Hochspannungsgleichstromleitungen sollen Europas Offshore-Windparks vernetzen und Strom flexibler zum Bedarf leiten. Entwicklungsprojekt startet.

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Meereswindparks werden Strom-Drehscheiben für Europa  

Vorab-Bilanzen: Siemens Gamesa und nun auch Wettbewerber Vestas zahlen unerwartet viel für Reparaturen und Wartung und haben negative Ergebnisse.

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Führende Turbinenbauer finanziell unter Druck – Gigawattwindpark mit SG 14-236

Fast 180.000 Solarzellen auf 170 Hektar sorgen für sauberen Strom am rechten Ufer der Donau. Eine Blockade der Solareinspeisung aus 2022 ist kein Thema mehr. 

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27.01.2023 14:32:58:
96 Megawatt neue Solarleistung für Ungarn

Ampeers Energy hat ein Whitepaper mit Handlungsempfehlungen veröffentlicht, wie die Immobilienbranche den CO2-Ausstoß verringern und sogar noch Rendite damit erwirtschaften kann.

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27.01.2023 10:53:00:
In 5 Schritten zu weniger CO2 im Immobilienbestand

Der Projektierer und Generalunternehmer baut in Griechenland 176 Megawatt Solarleistung auf. Das ist nur ein erster Schritt. Finanziert werden die Anlagen von KGAL, einem Dienstleister für institutionelle Investitionen.

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27.01.2023 07:00:03:
Pfalzsolar baut zwei große Solarparks in Griechenland

Das Verwaltungsgericht Köln lehnt einen Eilantrag des Nabu gegen den Betrieb des Windparks ab und begründet dies mit dem besonderen öffentlichen Interesse an an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Doch endgültig ist die Entscheidung nicht.

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26.01.2023 15:00:24:
Offshore-Wind vor Vogelschutz: Butendiek darf vorerst weiterlaufen

Energiepolitische Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der Krisen unserer Zeit.  Staatssekretär Patrick Graichen stellt auf der Tagung Zukünftige Stromnetze in Berlin Herausforderungen und Ziele zur Beschleunigung des Netzausbaus vor.  

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26.01.2023 13:30:02:
Netzausbau mit dreifacher Geschwindigkeit 

Die Nachfrage nach großen Solarparks steigt weiter – dank der EEG-Novelle noch schneller als im vergangenen Jahr, prognostiziert Thorsten Blanke, Geschäftsführer von Belectric. Doch die Lieferketten sind längst nicht so stabil, wie die Branche es bräuchte.

News von Erneuerbareenergien.de
26.01.2023 11:29:22:
„Die Planung der Baustelle stellt deutlich höhere Anforderungen an das Projektmanagement“

Der Erneuerbaren-Dachverband warnt vor der Abtrennung des Grünstromvertriebs vom Strommarkt durch sogenannte Differenzverträge, wie es die EU will.

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26.01.2023 10:01:30:
BEE: Erneuerbare nicht ins Abseits schieben – sondern als Stütze der Stromversorgung nutzen

GP Joule hat fünf Elektrolyseure mit jeweils einer Leistung von zwei Megawatt geordert. Diese sollen bei Logistik- und Handelsunternehmen aufgebaut werden. Die dazugehörigen Lkw will das Unternehmen gleich mitliefern.

News von Erneuerbareenergien.de
26.01.2023 08:36:18:
GP Joule baut zehn Megawatt Elektrolyseleistung auf

Auf der Tagung zukünftige Netze von Conexio im Novotel am Tiergarten, Berlin, konnte nach zwei Jahren Online-Konferenz wieder mit echten Anwesenden über die Herausforderung der Energiewende für die Netzinfrastruktur diskutiert werden. Der Druck auf Verteilnetze und Übertragungsnetze wächst.   

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25.01.2023 13:30:03:
Blackout? Netzausbau für Energiewende zu langsam

Baywa RE hat zwei Solarparks mit einer Leistung von insgesamt 110 Megawatt an britische Investoren verkauft. Die Investoren schaffen für ihre Kunden damit ein attraktives und sicheres Einkommen.

News von Erneuerbareenergien.de
25.01.2023 07:00:03:
Investoren erweitern ihr Solarportfolio in Großbritannien

Deutscher Hersteller Skysails startet sein erstes Kundenprojekt auf der afrikanischen Insel – und hat noch viel vor.

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24.01.2023 13:30:03:
Erstes Flugwindprojekt nimmt Betrieb auf Maurituis auf

Der Höchstwert bei den Ausschreibungen von Marktprämien für Strom aus solaren Freiflächenanlagen steigt in diesem Jahr um fast 25 Prozent. Damit soll eine abermalige Unterzeichnung verhindert werden.

News von Erneuerbareenergien.de
24.01.2023 07:00:41:
Bundesnetzagentur hebt Höchstwerte für Ausschreibung von Solarparks an

Offshore-Branche lobt wichtigen Meilenstein. Minister Robert Habeck: „Jetzt geht es an die Umsetzung.“ Flächenziel bis 2035 könnte übertroffen werden.

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